Am Samstag, 17. Oktober trafen wir uns wieder in der SchutzengelKapelle in St. Gallen zum internationalen Gebetstreffen „Eine Stunde mit Gott“.
Wir wurden in diesem marianischen und missionarischen Monat von der Person Mariens begleitet. Wir lebten zusammen eine Zeit des spontanen Lobpreises Gottes, wobei wir uns ein Beispiel an dem schönen Lobpreis nahmen, den Maria dem Herrn gab, während das Jesuskind in ihrem Schoss wuchs: das Magnificat (Lk 1,46b-55).

Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Dank der Impuls von Don Martin Michalíček, Generalsekretär des CCEE, haben wir auch über die Person Mariens, der ersten Missionarin, nachgedacht. In der Tat blieb sie, nachdem sie die Frohe Botschaft vom Engel Gabriel erhalten hatte, nicht stehen, verschloss sich in sich selbst und dachte darüber nach, was mit ihr geschehen würde, sondern „machte sich Maria auf den Weg und EILTE in eine Stadt im Bergland von Judäa“ (Lk 1,39), um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen. Sie brachte Jesus sofort zu den Menschen, sie behielt ihn nicht für sich. Die Freude, die der Herr uns schenkt, führt uns unweigerlich dazu, sie zu teilen.

Wir beteten Christus im Allerheiligsten Sakrament in der Stille an, so wie Maria in ihrem Leben nicht viele Worte sprach, sondern „bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen“ (Lk 2,19).

Das Treffen endete mit einer Zeit, die dem Gebet der Fürbitte für Europa gewidmet war, für die Menschen, die uns um unsere Gebete baten, für die schwierige Situation, die durch den Coronavirus verursacht wurde, und für alle Anliegen, die im Buch der Fürbitte niedergeschrieben sind.

Der Abend endete mit einer gemeinsamen Pizza und der Freude, uns am Samstag, dem 21. November, wiederzusehen!

Wir warten auf dich!

Mehr dazu: einestundemitgott@gmail.com