In diesen schwierigen Zeiten für Europa und die Welt hört das Gebet nicht auf!

Am Samstag, dem 14. März, um 18.30 Uhr trafen wir uns in St. Gallen, Schweiz, zum vierten internationalen Gebetstreffen für Europa, das aus Italien, Spanien, der Slowakei, Schottland, Amerika und natürlich der Schweiz zusammenkam. Obwohl es „Eine Stunde mit Gott“ heißt, ließ es uns fast ein paar Stunden im Trost und Frieden des Herrn leben, der im Allerheiligsten Sakrament lebt und wünscht, dass wir nie wieder weggehen würden!

Psalm 90 (91) half uns, in eine Zeit des Lobpreises und der Danksagung an Gott einzutreten. Wir beteten zu ihm im Glauben, dass er uns und alle unsere Lieben um seinen Schutz als liebender Vater bitten möge, in der Gewissheit, dass „uns kein Unglück widerfahren und kein Schlag auf unser Zelt fallen möge“. Er wird Seinen Engeln befehlen, uns bei all unseren Schritten zu beschützen.

Anschliessend rezitierten wir gemeinsam den Barmherzigkeitsrosenkranz, gefolgt von einer Reflexion von P. Martin Michalíček, Generalsekretär des CCEE, über die Worte aus Jesaja 52, 13-15 und 53, 1-12: „Siehe, mein Knecht wird Erfolg haben, er wird geehrt, gepriesen und sehr gepriesen werden […] Doch er hat sich unsere Leiden aufgeladen, er hat unsere Sorgen auf sich genommen […] der Herr hat sich gefreut, ihn mit Sorgen niederzuwerfen. Wenn er sich als Sühneopfer darbringt, wird er eine Abstammungslinie sehen, er wird lange leben, er wird den Willen des Herrn durch ihn tun“. Wir sind mit unseren Leiden nicht allein, wir dürfen nicht glauben, dass Gott uns nicht verstehen kann und dass er nicht fühlen kann, was wir fühlen, denn er hat viel gelitten, er hat seinen eigenen Sohn zu Unrecht sterben sehen. Durch Jesus wurde Gott selbst Mensch und erlebte einen unbeschreiblichen Schmerz, eine Leere in der Seele, verwundet durch die Gleichgültigkeit und Verfolgung jener Menschen, deren Vater er selbst ist und die uns nur das ewige Leben schenken wollen. Vergessen wir nicht: Wir sind für das ewige Leben geschaffen! Heben wir die Augen und hören wir auf, auf unseren Nabel zu schauen!

Schließlich haben wir den Heiligen Geist, die Gabe der Gaben, angerufen, um unsere Gebete zu erhören und sie direkt zu Gott zu bringen. Wir haben insbesondere für die Plage des Kronenvirus gebetet, die in den letzten Monaten Italien, aber auch ganz Europa und die Welt in die Knie zwingt, damit die unendliche Barmherzigkeit und Güte des Vaters wieder über uns alle, unsere Familien, die Menschen, die wir in unseren Herzen tragen, die Kranken, Ärzte, Strafverfolgungsbehörden, Herrscher und alle, die sich für den Schutz und die Rettung der Menschen einsetzen, ausgegossen wird, wobei wir nie vergessen dürfen, dass unser erster und wahrer Erlöser Christus Jesus ist!

Auch in Trübsal beten wir weiter: „Wohl wissend, dass Trübsal Geduld hervorbringt, Geduld eine erwiesene Tugend und Tugend eine erwiesene Hoffnung. Dann enttäuscht die Hoffnung nicht, denn Gottes Liebe ist durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist, in unsere Herzen ausgegossen worden“ (Römer 5,3-5).

DURCH BUNDES- UND DIÖZESANVERORDNUNGEN WIRD DIE SITZUNG VOM 18. APRIL AUSGESETZT.

Martina: einestundemitgott@gmail.com

 

X